Sonntag, Februar 26

[Rezension] Imagines: Dein Star ganz nah von Anna Todd

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Broschiert: 784 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungstermin: 13. Februar 2017
ISBN-10: 3453420039



Storys über Benedict Cumberbatch, Kanye West, Selena Gomez, Zayn Malik, Tom Hardy und viele mehr!
Manchmal verschwinden wir gerne in eine Fantasiewelt, die uns den Alltag versüßt und unsere Vorstellungskraft anregt. Genau das tun auch die Autoren dieses Bandes. In Imagines bringen namhafte Autoren, allen voran Anna Todd, uns mit unseren liebsten Prominenten zusammen und erzählen Geschichten voller Ruhm, Glamour, Leidenschaft und Liebe.

Autor
Anna Todd lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann in Los Angeles. Sie haben nur einen Monat nach Abschluss der Highschool geheiratet. Anna war schon immer eine begeisterte Leserin und ein großer Fan von Boygroups und Liebesgeschichten. In ihrem Debütroman AFTER PASSION konnte sie ihre Leidenschaften miteinander verbinden und sich dadurch einen Lebenstraum erfüllen.

>>Webside von Anna Todd<<

Auch wenn es mir fast schon weh tut es zu schreiben, würde mich jemand fragen, mit welchem Wort ich dieses Cover beschreiben würde, wäre es „fürchterlich“. Nicht nur, das ich dieses Pink vollkommen schrecklich finde, es weicht auch von der Gestaltung her sehr von den geliebten Covern der After-Reihe von Anna Todd ab. Ok, es fällt auf. Vermutlich in jedem Bücherregal leuchtet es direkt jeden an und fällt unter hunderten Büchern auch direkt ins Auge, aber für mich war das „Anna Todd“ auf dem Cover ein größerer Anziehungspunkt als der Rest der Gestaltung.


Ich habe mich so sehr auf ein neues Buch von Anna Todd gefreut. Ihr Schreibstil zieht mich einfach komplett mit und auch wenn ich zwar weiß, das es nicht die größte Lektüre ist, so fühle ich mich von ihr immer gefesselt und gut unterhalten.
Das sie nach dem Erfolg ihrer Buchreihe das Zugpferd für Imagines ist, wundert daher nicht, denn von den anderen Autoren habe ich noch nichts gehört und wäre somit vermutlich auch ehr weniger auf dieses Buch gekommen.

Aber rattern wir erst einmal das Inhaltsverzeichnis und damit das Offensichtlichste ab: Zwischen den Buchdeckeln befinden sich 34 Kurzgeschichten unterschiedlicher Länge, welche von 33 Autoren geschrieben wurden. Lediglich Anna Todd hat zwei Geschichten verfasst.
Am Ende des Buches wird jeder Autor noch einmal kurz vorgestellt. Dies empfand ich erschreckender Weise sogar als das Interessanteste in Imagines, weil man hier selber ein wenig tätig werden kann, sich heraus gucken kann, welche Autoren einem gefallen haben und sich mit Hilfe der Links in den Kurzbeschreibungen ein noch besseres Bild von ihnen machen kann.

Auch wenn jede der Geschichten auf ihre Art und Weise anders ist, jeder Autor einen anderen Schreibstil hat und jeden zu bewerten den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, so gibt es doch ein paar Punkte, die sich in jeder Story wieder finden:
Jede neue Geschichte fängt mit „Imagine...“ also „Stell dir vor...“ an und zeichnet sich dadurch aus, das der Autor den Leser als Protagonisten mit in die Geschichte nimmt. Im Stil von „Stell dir vor du sitzt auf einer Blumenwiese und hörst die Bienen summen.“ werden dem Leser die Geschehnisse nah gebracht und ihn durch die teilweise sehr detaillierten Eindrücke ganz tief in die Empfindungen und Erlebnisse der jeweiligen Story geführt.
Diese Erzählperspektive hat mir sehr gut gefallen, wobei ich glaube das man sich darauf einlassen muss, um sich innerhalb weniger Seiten so in die sich ändernden Situationen fallen lassen zu können und die Illusion vor seinem geistigen Auge wahr werden zu lassen.

Des Weiteren handelt jedes Kapitel von der Begegnung mit einem Star. Einige Namen waren mir bekannt, besonders Benedict Cumberbatch fand ich sehr interessant. Andere haben mir wiederum überhaupt nichts gesagt und mussten erst ergoogelt werden, damit ich ein Bild vor Augen hatte, mit dem ich dann etwas anfangen konnte.
Im Grunde bin ich nicht der Typ für Buschfunk über Prominente, jedoch habe ich in diesem Buch genossen, wie mit „Was wäre wenn“-Situationen gespielt wird und mich zum größten Teil gut unterhalten gefühlt.

Ein kleiner Wehmutstropfen war für mich allerdings, das ich mit mehr Geschichten aus der Todd-Feder gerechnet habe, da es ganz groß als „ihr neues Werk“ angekündigt wurde und sie mit ihren zwei Storys zwar mehr verfasst hat, als die übrigen Autoren, der Anteil am Gesamten aber so klein ist, das ich mich schwer damit tue Imagines als Anna Todd-Buch anzusehen.



Eine tolle Erzählperspektive und abwechselungsreiche Geschichten laden dazu sich Tagträumen hinzugeben. Imagine hat Spaß gemacht und unterhalten und ist eine schöne Sammlung von Kurzgeschichten für zwischendurch oder um für kurze Zeit einfach mal den Kopf abzuschalten.  


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