Donnerstag, Februar 16

[Rezension] Bridget Jones´Baby von Helen Fielding

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Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstermin: 21. November 2016
ISBN-10: 3442486653



Bridget Jones hört sie schon seit einiger Zeit ticken: ihre biologische Uhr. Und auch ihr Bekanntenkreis wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass das Thema Nachwuchs langsam drängt. Und dann führt eine Abfolge chaotischer Ereignisse schließlich zu der großen Nachricht: Bridget ist schwanger! Allerdings nicht ganz wie geplant – und turbulent geht es prompt weiter. Bridget stolpert durch aufregende Monate voller gut gemeinter Ratschläge selbstgefälliger Mütter, voller Konfusion bei Ultraschalluntersuchungen und Geburtsvorbereitungskursen, voller Vorfreude, Verzweiflung und voller Käsekartoffeln. Und über allem schwebt die Frage: Wer ist der Vater?

Autor
Helen Fielding wurde in Yorkshire geboren, studierte Englische Literaturwissenschaft in Oxford und begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen tätig, darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen Bridget Jones schon bald die Leserinnen begeisterten. 1997 erschien der Roman “Schokolade zum Frühstück”, der sich rasch zu einem weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen eines Singles beschrieben. Auch mit den Fortsetzung des Kultbuchs, "Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns", "Verrückt nach ihm" sowie den Verfilmungen eroberte die Autorin ein Millionenpublikum. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und manchmal in Los Angeles.




Auf dem Cover sieht man auf baby-blauem Untergrund zum einen den Titel des Buches und der Autorenname und zum anderen eine weibliche, schwangere Silhouette. Der Gesamteindruck haut mich jetzt nicht vom Hocker, ist aber ganz hübsch gemacht. Meine Aufmerksamkeit hat ehr das riesige „Bridget Jones“ auf sich gezogen, was auch den größten Teil des Covers in Anspruch nimmt.


Ich oute mich: Ich liebe Bridget Jones. Ihre verquere Art mit ihrem Leben umzugehen, die Männer um sie herum, die sie wiederholt in Ausbrüche jeglicher Art stürzen und die Fettnäpfchen, die sich scheinbar unaufhaltsam um sie herum auftürmen bis sie irgendwann in diese hereintappt.

Da war es auch nicht groß verwunderlich, das ich dieses Buch lesen musste. Bridget ist halt eine von uns. Eine Frau mit Fehlern, Schwächen und einem endlosen Kampf gegen das ein oder andere Kilo zu viel.
Auch in diesem Buch hat sie mich nicht enttäuscht. Bridget wird schwanger und weiß zu allem Unheil nicht, wer der Vater ist, was natürlich – wie sollte es anders sein – wieder in einen Kampf der Giganten zwischen Daniel und Marc ausartet. Aber mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen.

Wie schon in den anderen Bridget-Romanen schreibt Helen Fielding wunderbar. Man kann ihren Schreibstil einfach weg-inhalieren, denn er passt einfach so gut zu diesen Büchern. Er ist locker, beschwingt, ohne mit Worten zu sehr ausschmücken zu wollen und doch durchzogen vom Witz, den man sofort als Bridgets charmant-chaotische Art wieder erkennt.

Auch Daniel, Marc und natürlich Bridgets Eltern sind wieder mit von der Partie und runden die Geschichte erst richtig ab. Ohne sie wäre es einfach nicht das selbe.

So sehr es mich auch gefreut hat wieder in das Leben dieser Charaktere eintauchen zu können, so sehr haben mich auch ein paar Kleinigkeiten gestört:
Zum einen spielt Bridget Jones´Baby thematisch zwischen „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“ und „Bridget Jones – Verrückt nach ihm“ und bietet somit keine überraschenden Neuigkeiten mehr, falls man „Verrückt nach ihm“ schon gelesen hat. Und zum anderen ist dieses Buch mit seinen 250 Seiten relativ kurz gehalten, womit der Handlungsspielraum recht begrenzt ist.

Diese Punkte sind auch der Grund für meine Bewertung. Denn obwohl ich mich unterhalten gefühlt habe und dieses Buch sicher für jeden Bridget-Fan eine tolle Lesezeit ist haben diese Punkte mein Leseerlebnis im Nachhinein geschmälert.

Nichts desto trotz: Bridget Jones ist einfach ein Original. Entweder man liebt oder man hasst sie. Und an meiner Liebe zu diesem Charakter hat dieser leicht enttäuschende Band nichts geändert.



Bridget Jones ist eine tolle Reihe, in die ich immer wieder gerne eintauchen möchte. Obwohl dieser Band für mich der schwächste ist, komplettiert er für mich doch die gesamte Reihe.  


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