Montag, November 7

[Rezension] Drachenreiter 2 - Die Feder eines Greifs von Cornelia Funke

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Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Dressler
Erscheinungstermin: 26. September 2016
ISBN-10: 3791500112
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre

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Der Drachenreiter kehrt zurück: Fortsetzung von Cornelia Funkes erfolgreichstem Kinderroman! Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe eines Drachens und seines Kobolds."Die Feder eines Greifs" ist Lesegenuss vom Feinsten: spannend, magisch und atmosphärisch. Ein großer, fantastischer Roman der international gefeierten, preisgekrönten Autorin Cornelia Funke.

Autor
Mit dem Schreiben fing Cornelia Funke an, als sie 35 war. Zuvor hatte die heute weltbekannte Autorin Pädagogik studiert und anschließend, neben der beruflichen Tätigkeit auf einem Hamburger Bauspielplatz, Buchillustration an einer Kunstfachhochschule studiert. Als Cornelia Funke dann als Kinderbuchillustratorin arbeitete, gefielen ihr die Texte vieler Bücher nicht, die sie bebildern sollte. Ihr Ehrgeiz war geweckt: Sie begann selbst mit dem Schreiben. Inzwischen sind ihre Bücher in mehr als 35 Sprachen übersetzt, einige von ihnen wurden verfilmt oder für die Theaterbühne adaptiert. Absolute Bestseller sind die Bände der „Tintenwelt-Trilogie“. Sie werden übrigens nicht nur von Kindern und Jugendlichen verschlungen, sondern haben auch Hunderttausende erwachsene Fans gefunden.



Die Feder eines Greifs ziert ein Cover, das typisch im Bereich der Kinder- und Jugendbücher für jüngere Leser einzuordnen ist.
Neben der gut lesbaren Schriftart, in der Titel und Autorenname geschrieben sind, befindet sich ein großer Greif, der majestätisch seine Schwingen ausbreitet und auf seinem Rücken einen Affen reiten lässt.
Farblich ist es mit dem blau-grünen Fabelwesen auf gräulichem Hintergrund ehr schlicht und kühl gehalten.

Beeindruckender als das Cover wirken auf mich die Zeichnungen, die zum Teil ganzen Seiten einen tollen Look verschaffen und die Geschichte somit toll in Szene setzen.



Nach so vielen Jahren kehrt Cornelia Funke mit ihren Drachenreitern zurück und auch wenn ich dem empfohlenen Lesealter für dieses Buch schon vor einer ganzen Weile entwachsen bin, durfte ich es mir nicht nehmen lassen auch hier mein neugieriges Näschen in die Geschichte zu stecken. Ich liebe die Bücher von dieser Autorin, die mich mit ihrem Schreibstil und ihrer fantastischen Welt immer wieder zu sich zurückholen kann.
Da seit dem ersten Teil der Reihe so viel Zeit vergangen ist, habe ich mich natürlich gefragt, wie sie es schafft die Brücke vom ersten zum zweiten Band zu bauen und vor allem auch, wie es den vielen lieb gewonnenen Charakteren geht.

Das ich nicht enttäuscht wurde, wäre wirklich untertrieben. Es dauerte nicht lange, da war ich wieder jung, saß unterm Weihnachtsbaum und las die ersten Seiten dieser Geschichte. Gefühlt war keine Zeit vergangen und Ben, Fliegenbein und Barnabas stürzten sich jetzt mit mir in ein neues Abenteuer, das genauso spannend und mit der selben grandiosen Atmosphäre durchzogen ist, wie ich es auch schon in „Drachenreiter“ erleben durfte.

Gespickt mit vielen Metaphern, die ihre Anwendung nicht nur in dieser Fantastiewelt sondern besonders in der Realität finden und zu einem besseren, harmonischeren Miteinander aufrufen empfinde ich dieses Kinderbuch als etwas ganz Großes. Etwas, das man nostalgisch lesen und sich dadurch in seine Kindheit entführen lassen kann, aber auch etwas, das man - vielleicht besonders in der heutigen Zeit – gerne jüngeren Lesern an die Hand gibt.

Die vielen Zeichnungen, welche die Seiten auch optisch zu einem Highlight werden lassen, runden für mich das Funke-Paket komplett ab.


Dieses Buch ist ein tolles Beispiel dafür, warum Cornelia Funke eine meiner Lieblings-Autorinnen ist. Es ist spannend, grandios und bildhaft geschrieben, für Kinder sowie jung-gebliebene Leser und man kann sich einfach in diese Welt träumen und etwas daraus für sich mit in die Realität nehmen.  


Kommentare:

  1. Huhu!

    An dem Buch kommt man im Moment nicht mal als Erwachsener vorbei :D. So viel Werbung, wie für das Buch gemacht wird derzeit ... Da mutet es fast bescheiden an, wenn es bei uns in der Buchhandlung zusammen mit einigen anderen "nur" auf einer Falttheke aufgestellt ist :D. Ich muss gestehen, dass ich nie etwas von ihr gelesen habe, auch wenn sie mir natürlich wegen der Tintenwelt-Trilogie etwas sagt. Ist wohl irgendwie immer durchgerutscht. Aber mal sehen, man soll ja bekanntlich niemals nie sagen ;).

    Liebe Grüße
    Marie

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    1. Hey Marie,

      ja, das stimmt. An dem Buch kommt man momentan nicht vorbei^^ Aber tröste dich, es gibt auch so viele bekannte Autoren, von denen ich noch nie was gelesen habe und die mir immer wieder über den Weg laufen. Ich seh es immer von der positiven Seite: Sollte ich irgendwann von einem der Autoren doch ein Buch lesen und es gefällt mir, habe ich zumindest für eine Weile genug neuen Lesestoff^^ Vielleicht geht es dir ja mit Cornelia Funke auch so :-)

      LG, Steffi

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