Montag, April 25

[Rezension] Doctor Who: Der kriechende Schrecken von Mike Tucker



Die Tardis lenkt den Doctor und Clara direkt in ein Gebiet, in dem die Menschen von Rieseninsekten angegriffen werden. Ist dies nur eine Mutation oder handelt es sich um Auserirdische? Und wenn ja, welchen Zweck verfolgen sie?
Kann der Doctor die Invasion stoppen und die Menschen vor den Insekten befreien oder scheitert er an einem Problem, das mit einer Fliegenklatsche nicht zu beheben ist?



Wer wie ich die Serie zum Buch liebt kommt schon beim betrachten des Covers ins Schwärmen: Clara, der Doctor und in ihrer Mitte die Tardis. Ein eingespieltes Team, das Gefahren trotzt, den Nervenkitzel sucht und dennoch hilft, wo es kann.
So ist es auch in diesem Buch, das in Spannung und Tiefgang einer Serienfolge in nichts nachsteht.
Geleitet von einem Hilferuf, den die Tardis abgefangen hat sind der Doctor und seine Begleiterin in der Konfrontation mit Rieseninsekten, welche die Bewohner einer kleinen Stadt terrorisieren.
Mit viel Geschick, Weitsicht und einer großen Portion Erfahrung stellen sie sich dem Problem entgegen und suchen gemeinsam mit einigen Leuten der Stadt nach einer Lösung.

Beide Protagonisten in diesem Buch sind authentisch dargestellt und Fans der Serie erkennen sofort den für Clara typischen Humor und die Art des Doctors, die den Charakter des letzten Seriendarstellers Peter Capaldi toll widerspiegelt.
Gespickt mit Tuckers gekonnter Schreibweise, fühlt man sich als Leser direkt in eine neue Who-Folge katapultiert und will mitrennen. Es ist spannend, rasant und nachvollziehbar geschrieben und macht -besonders da durch den schnellen Szenenwechsel keine Längen entstehen- viel Freude beim Lesen.

Einziger Kritikpunkt für mich ist, das sich dieses Buch vorwiegend an Doctor-Who-Fans richtet. Eingefleischte „Whovians“ wissen was es mit Begriffen wie „Tardis“ o.Ä. bzw. mit der besonderen Beziehung, die zwischen Clara und dem Doctor herrscht, auf sich hat. Eine kleine Erläuterung würde vielen Neu-Lesern hier den Einstieg erleichtern.



„Der kriechende Schrecken“ ist ein tolles, neues Abenteuer des Doctors und erweitert die Serie für Who-Fans besonders in Durstzeiten. Es der steht in Witz und Spannung gleichauf mit den Folgen und braucht sich nicht hinter seinem verfilmten Gegenstück verstecken.

Für mich ein gekonnt in Szene gesetzter Zwischenstop der blauen Notrufzelle, eine Bereicherung für mein Bücherregal und sicher nicht mein letztes Who-Buch.  


1 Kommentar:

  1. Eine sehr schöne Rezension. Ich hab auch erst vor kurzem "Der kriechende Schrecken" gelesen und bin hin und weg davon. Und ich bin voll und ganz deiner Meinung, dass es auch bei mir nicht das letzte DW-Buch sein wird.

    Liebe Grüße, Shelly
    http://buechertaenzerin.blogspot.de

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