Donnerstag, September 24

[Rezension] "Das Geheimnis des Genter Altars" von Klaus-Jürgen Wrede

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Broschiert: 444 Seiten
Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1 (3. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862823679
ISBN-13: 978-3862823673


Als Daniel den toten Juri in dessen durchwühlter Wohnung findet, beginnt für ihn eine Reise ins Ungewisse. Daniel geht zusammen mit Juris Schwester Mara den Hinweisen, die Juri hinterlassen hat nach und kommen dem Geheimnis des Genter Altars immer nähr. Doch nicht sie allein sind auf der Suche. Ihre Verfolger kennen keine Skurpel und jagen Mara und Daniel durch Belgien bis nach Südfrankreich, wo die Fährte sie auf die Spur der Templer bringt.


Die Charaktere sind sehr sympathisch und obwohl sich für mich über die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere – im Besonderen von Daniel – noch ein paar Wolken bilden finde ich beide sind für den Handlungsraum des Buches gut ausgearbeitet und handeln natürlich. Sie machen nicht alles perfekt, als wäre jeder ihrer Schritte hervorgesehen und besonders das finde ich sehr authentisch und menschlich.

Flüssig und sehr anschaulich erzählt Wrede die Geschichte um Daniel und Mara, derren Handlung zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht. Meine Neugier für den Genter Altar und die Templer ist absolut geweckt. Da ich vom Genter Altar zuvor noch nichts gehört oder gelesen hatte, hat mir sehr gefallen, wie gut umschrieben alles war. Bildlich konnte man sich in die Situationen hineinversetzen und mit den Figuren mitfühlen.



In meinen Augen ist „Das Geheimnis des Genter Altars“ eine sehr gelungene Mischung aus Thriller, Liebesroman und Spannung, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Kunstgeschichte und bietet daher einen tollen Mehrwert für den Leser. Ich mag Bücher, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und dazu verleiten sich vermehrt mit einer Thematik auseinander zu setzen. Genau das hat dieses Buch bei mir geschafft, denn ich werde mich in Zukunft nach Romanen um die Templer umschauen.  

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