Dienstag, August 25

[Rezension] Die kleine Insel am Ende der Welt von Richard Mackenrodt

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Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Edition Takuba; Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981666712
ISBN-13: 978-3981666717

Eine sizilianische Insel im Sommer, die Hochzeit der besten Freundin und eine Wahrheit, die an die Oberfläche drängt und droht alles zu zerstören. „Die kleine Insel am Ende der Welt“ bietet alles, was man für einen guten Roman benötigt und hat doch noch viel mehr in der Hinterhand.



In gut 240 Seiten erlebt man eine verrückte aber unglaublich vielseitige Geschichte, die den Leser von der ersten Seite ab auf eine unberechenbare Reise mitnimmt. Durch den lockeren und zeitgemäßen Schreibstil fühlt man sich direkt wohl in der Story und lernt die Charaktere selber als neue Bekannte kennen. Mackenrodt versteht es sich nicht in Kleinigkeiten und unwichtigem zu verlieren und so schreitet die Geschichte starken Schritts voran, was beim Lesen zu keiner Zeit Langwierigkeit zulässt.


Der Leser ist umgeben von einer überschaubaren Anzahl Protagonisten, die ihrerseits die Geschichte mit vielen witzigen Situationen füllen.
Zum einen haben wir Lisa, die beste Freundin und Geschäftspartnerin der Braut Chiara. Sie trägt ein Geheimnis mit sich, das sie vor der Hochzeit gerne lüften würde. Auf dem Weg dorthin lernen wir sie sehr gut kennen, kennen Stärken und Schwächen, Fehler und auch ihren Hang zum Verlieren in Gedanken. Lisa ist ein Mensch, der sich alles bildlich vorstellt und sich schnell in ihrer Vorstellungskraft verliert. Mir gefällt sehr, das sich diese Situationen auch anhand des sich verändernden Schriftbildes wiederspiegelt. Das gibt der Situation für den Leser noch eine kleine Priese Skurillität, die auf mich äußerst sympathisch wirkt.
Des weiteren lernen wir Phillip kennen. Er ist Eigentümer der Firma Nero Black Enterprises und lebt ein ehr unspektakuläres Leben für einen erfolgreichen Geschäftsinhaber einer Softwarefirma. Er wird Lisa´s Verbündeter in Sachen Geheimnisenthüllung.


Im wunderschönen Hochglanzumschlag kommt das Hardcover von Edition Takuba daher und zeigt einen traumhaften Strand mit einem Brautstrauß. Direkter könnte man nicht in Sommerstimmung für ein Sommermärchen auf Linosa kommen.



Für mich hat Richard Mackenrodt hier einen empfehlenswerten Roman geschrieben, der keine Wünsche offen lässt und das seine Leser gerne mitnimmt auf einen Kurztrip auf eine verträumte sizilianische Insel.

1 Kommentar:

  1. Eine Sommerstimmung lässt dieses Sommermärchen sicher beim Leser aufkommen, aber schon allein wegen der Figur des Protagonisten lohnt die Lektüre.

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