Freitag, Juni 5

Sternchen, Strand und eine Sommerliebe - Eversea von Natasha Boyd

[Rezension] Eversea - Natasha Boyd





Die 22jähriege Keri Ann lebt und arbeitet in einem beschaulichen Städtchen namens Butler Cove. Ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen und auch ihre Oma, bei der sie und ihr Bruder daraufhin lebten ist bereits gestorben.


Keri Ann´s Bruder hat es hinaus zum studieren gezogen, wodurch die junge, unerfahrene Keri Ann an Butler Cove gefesselt ist um sich um das geerbte Haus zu kümmern und ihren Bruder finanziell zu unterstützen.

Als sie durch Zufall eines Tages auf der Arbeit den berühmten Schauspieler Jack Eversea trifft stellt dieser ihre Welt auf den Kopf und eine Sommerliebe mit Höhen und Tiefen beginnt.


Natasha Boyd hat einen schönen, flüssigen Schreibstil, bei dem man gar nicht merkt, wie schnell die Seiten dahinfliegen. Mit Leichtigkeit und viel Gefühl wird die Geschichte zwischen Jack und Keri Ann erzählt, und man bekommt wieder das Gefühl zum ersten Mal verliebt zu sein. Die Ich-Perspektive aus Keri Ann´s Sicht lässt den Leser alle Gefühle hautnah miterleben. Der letzte Abschnitt ist aus Jacks Sicht geschrieben, so lernt man als Leser auch ihn näher kennen, was mir sehr gut gefallen hat.


Leider wurde diese Leichtigkeit und Flüssigkeit bei den romantischen Szenen ein wenig aus den Angeln gerissen. Wort- und Satzwiederholungen störten meinen persönlichen Lesefluss.

Nicht zuletzt fand ich den Charakter von Jack und den Nebencharakteren wie Jazz, der besten Freundin Keri Ann´s und den gemeinsamen Freundeskreis interessanter als den der Protagonistin, die für meine Empfindung mit 22 Jahren doch sehr unschlüssig und zurückhaltend wirkt, um dann durch die Verliebtheit in Jack innerhalb kurzer Zeit das völlige Gegenteil zu werden.


Das Cover des Buches spiegelt die Leichtigkeit des Buches wieder und sieht genau nach dem aus, was man auf den Seiten findet: eine leichte Sommerlektüre.

Es soll einen zweiten Teil geben, der in wenigen Monaten erscheint, den ich mir bestimmt auch durchlesen werde, da mir die Kurzweiligkeit des Romans schon gefallen hat.

Von mir gibt es drei Sterne, weil ich finde, die Grundidee des Buches ist leider nichts besonderes und könnte aufgepeppt werden. Keri Ann gefällt mir nicht sonderlich gut und das, vermengt mit den Wort- und Satzwiederholungen in den romantischen Parts fürt bei mir zur der Bewertung, die allerdings nicht heißen sollen, das man sich dieses Buch nicht gut mit in die Sonne nehmen kann und der Liebelei zwischen Jack und Keri Ann folgen kann.

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