Donnerstag, Februar 23

[TTT] Top Ten Thursday - 10 TV Serien aus deiner Jugend/Kindheit


Die liebe Steffi von Steffis Bücher Bloggeria ruft jeden Donnerstag dazu auf, eine Liste mit seinen 10 Favoriten zu einem jeweiligen Thema zu posten. 
Und da ich ein großer Serienjunkie bin, möchte ich zum heutigen Thema auch meinen Senf dazu geben :-)

10 TV Serien aus deiner Jugend bzw. Kindheit

Leute, ich merke grade, wie alt ich bin^^ Aber he, man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt, oder? Dementsprechend variiert mein Alter innerhalb einer Woche zwar so um 100 Jahre, aber momentan bin ich 7 oder so :-D

Als Kind bzw. Jugendliche habe ich sehr wenig TV geschaut. Eigentlich nur, wenn richtig schlechtes Wetter war oder ich krank zuhause bleiben musste. Sonst wurden Baumhütten, Verstecke und Höhlen gebaut, was der Wald hergab. Aber wenn man mal so in Erinnerungen schwelgt, findet man doch einige Kinderserien, an die man sich noch gut erinnern kann. 
Weil ich es total klasse finde alte Titelsongs zu hören und mich dabei zu erinnern, habe ich euch auch die Songs zu meiner Top Ten-Liste diese Woche rausgesucht. Ich hoffe ihr habt Spaß beim durchstöbern :-)


GALAXY RANGERS omg, wie habe ich es geliebt! Weltraum, Helden, Roboterpferde. Ja, wenn das eine Serie geboten hat, war Klein-Steffi Feuer und Flamme :-)


BRAVE STAR - auch so eine große Liebe von mir :-)Weltraum, Helden, Roboterpferd...  irgendwie kommt mir das bekannt vor. Aber dieses Pferd konnte aufrecht gehen, hatte eine Waffe die es liebevoll Sahra-Jane genannt hat und konnte sprechen. Mein Kinderherz hat höher geschlagen wenn der Titelsong durch unser Wohnzimmer hallte :-)


Mit SABER RIDER konnte ich alle meine Kindheitsträume ausleben: Weltraum, Helden, Roboterpfer.... warte, also jetzt merke ich es wirklich. Ich hatte ein ziemlich eindeutiges Muster, was meine Lieblingsserien angeht. Aber ich verspreche euch, jede gesehene Folge war es wert und hey, ich habe mit 5 Jahren oder so wirklich gehofft, ich heirate irgendwann mal einen Cowboy mit einem Roboterpferd :-D


SILVER HAWKS hatte zumindest schon mal keine Roboterpferde mehr ^^ Gemocht habe ich die Serie trotzdem sehr gern.


ROCK ´N´ROLL KIDS habe ich auch gerne zwischendurch geschaut. Meine Vorliebe für bunte Haare und Rockmusik ist geblieben :-)


LADY OSCAR fand ich auch echt klasse. Obwohl ich bis heute rückblickend nicht durch die Story blicke. Aber naja, es hat mich vermutlich damals gut unterhalten. :-)


Hände hoch, wer kennt alles noch SHE-RA? 
Damals hab ich mir sogar die Büchlein zu der Serie gekauft naja, ehr schenken lassen^^ Ich war immer ganz fasziniert von dem fliegenden Pferd und allem. 


Und als würden mich Ähnlichkeiten zwischen Serien davon abhalten alles aufzusaugen wie ein Schwamm: HE-MAN durfte auch nicht fehlen. 


Ich liebe BEETLEJUICE noch immer. Zwar heute nicht mehr als Trickfilm sondern die Version von Tim Burton, die absolut großartig ist, aber der Charakter hat es mir immer noch angetan und ich habe als Kind bei der Serie viel Spaß gehabt. 


Die letzte Serie, die ich euch vorstellen möchte ist GESCHICHTEN AUS DER GRUFT. Zugegeben, manchmal habe ich mich ein wenig gegruselt, aber das war ja Sinn und Zweck des Ganzen :-) 


Es war total witzig heute mal die ganzen Intros rauszukramen und in Erinnerungen zu baden. Wie geht es euch? Kennt ihr einige der Serien und habt sie vielleicht selber geschaut? Lasst mir doch auch einen Link zu eurer Liste da, dann kann ich auch bei euch stöbern gehen :-)

Liebe Grüße
Steffi



Sonntag, Februar 19

[Hörbuch-Rezension] Rat der Neun – Gezeichnet von Veronica Roth



MP3 CD
Verlag: der Hörverlag
Erscheinungstermin: 17. Januar 2017
2 MP3-CDs
Laufzeit: 16h 4
ISBN-10: 3844524975



In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …
Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Gabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.
Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …


Autor
Veronica Roth ist die #1 New York Times Bestsellerautorin der Trilogie "Die Bestimmung", die auch weltweit zum internationalen Bestseller wurde.
"Rat der Neun - Gezeichnet" ist der erste Band ihres spektakulären neuen Fantasy-Zweiteilers bei cbt. Veronica Roth lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.

Sprecher
Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie "Verdammt verliebt". Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in "Raum" (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der "Twilight"-Reihe. Daneben war sie immer wieder in "How I Met Your Mother" zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller "Schattengrund" von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr "virtuoses Sprach-Spiel" noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

Shenja Lacher, geboren 1978, ging nach seiner Schauspielausbildung an der HMT Rostock ans Theater, wo er u. a. Romeo, Hamlet, Danton und Raskolnikov spielte. Von der Bühne in Zittau führte ihn sein Weg über Mannheim und Oldenburg nach München, wo er am Residenztheater von 2007 bis 2016 engagiert war. Hier spielte Lacher u. a. Prinz Friedrich von Homburg, Orest und Peer Gynt. Neben seiner Bühnenarbeit übernahm er immer wieder Fernsehrollen, z. B. im "Tatort" oder im "Polizeiruf 110", einen verzweifelten Geiselnehmer im Film "Das letzte Wort" oder den Ermittler in "Das weiße Kaninchen". Shenja Lacher ist außerdem regelmäßig Sprecher beim Bayerischen Rundfunk und die Stimme mehrerer Hörbücher.


Das Cover ist düster und grandios gemacht. Wie eine Steinwand, die nur leicht beleuchtet ist. Sie hat einige Schnitte, aus denen eine golden-glitzernde Flüssigkeit läuft. Der Titel des Hörbuches sowie der Autorenname sehen aus, als wären sie aus glänzendem Metal, welches das Licht spiegelt.

Der Gesamteindruck hat mich einfach komplett neugierig gemacht, weil es äußerst interessant aussieht und doch so gar nichts verrät. Einfach aber mit großer Wirkung.


Als ich gehört habe, das Veronica Roth ein neues Buch herausbringt, wollte ich es direkt lesen. Am besten schon gestern, weil ich so unglaublich gespannt auf die Geschichte war und auch darauf, wie sich die Autorin seit der von mir geliebten Trilogie weiterentwickelt hat.

Eingezogen ist dann doch das Hörbuch, welches ich auch direkt angefangen habe und mir sicher war, es würde nicht lange dauern, bis es beendet wäre.
Jedoch fiel mir der Anfang schwerer als ich gedacht hätte. Die Vielzahl an Charakteren und Völkern, die Familiengebilde und der ganzen Umgebung war für mich nicht nur sehr geballt, so das man schnell den Überblick verloren hat. Es war auch so, das es nicht so lange dauerte, bis ich des ganzen leicht überdrüssig wurde und mir der Spaß am Hören vergangen ist.
Nach ein paar Tagen Pausieren musste ich einige Kapitel erneut hören, um wieder ein wenig ins Geschehen zu kommen. Und so zog sich dieses Hörbuch zu Anfang leider sehr und wurde zäh.

Von einer Freundin bekam ich dann den Tipp einfach weiter zu hören, denn ab der zweiten Hälfte würde es viel besser werden. Und tatsächlich, die Geschichte nahm Fahrt auf, wurde interessanter und hat mich zum Schluss sogar für die erste Hälfte entschädigt.
Die von Roth geschaffene Welt ist extrem komplex und gut durchdacht. Der Aufbau ist in sich logisch und es machte -zumindest in der zweiten Hälfte des Hörbuches- viel Freude sich dort mit den Protagonisten zu bewegen.

Was mich von Anfang an positiv gestimmt hat, waren die Sprecher. Sie haben wirklich tolle Arbeit geleistet und haben dem Gelesenen viel Leben eingehaucht.
Sie sprechen abwechselnd die Geschichten von Cyra und Akos. Bei Cyra wird aus ihrer Sicht erzählt, was einen guten Einblick in den Charakter zulässt, obwohl sie nicht sehr aufgeschlossen ist.
Sie hat mich schnell fasziniert, weil sie Ecken und Kanten hat, nicht zu leicht zu durchschauen ist und ihr Charakter sehr facettenreich ist. Außerdem macht sie die größte Entwickelung im Laufe des Buches durch, was trotz des enormen Sprungs sehr authentisch und ehrlich rüber kommt.

Akos hingegen wird aus der Erzähler-Perspektive begleitet. Er wirkt weitaus gesammelter als Cyra, denn seine Vergangenheit hat ihn gelehrt vorsichtiger und zurückhaltender zu sein. Er gibt sich stark und hart nach Außen, doch vertrauten Personen zeigt er auch seine verletzliche Seite.

Mir hat gefallen, das die obligatorische Liebesgeschichte hier nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt wurde. Sie hat sich zart entwickelt, spielte aber keine übergeordnete Rolle und überlagerte alles. Das machte es glaubhaft und nachvollziehbar.

Schlussendlich kann ich noch sagen, wer Veronica Roth´Schreibstil in „Die Bestimmung“ mochte, wird sich auch hier wohl fühlen. Zwar wirken die vielen Erklärungen am Anfang auch so, als wäre ihr Stil zäher geworden aber das leichte und mitreißende, das ich an ihr mochte, kommt voll durch, als die Geschichte sich über die „Anfangszähheit“ hinwegentwickelt.
Ihren Weltaufbau finde ich hingegen sogar besser und ausgereifter als in „Die Bestimmung“ und habe das Gefühl, sie hat sich hier gut weiter entwickelt, weshalb ich gespannt auf das nächste Buch zu dieser Story blicke.


Rückblickend bin ich froh, mich durch die erste Hälfte gehört zu haben, denn ich glaube diese Welt hält noch einige Überraschungen für seine Leser bereit.

Als gesamtes Werk kann ich „Rat der Neun - Gezeichnet“ nicht besser bewerten, da mich nur ein Teil vollends überzeugt hat. Aber ich denke, wenn das im nächsten Band entfällt, hat diese Geschichte noch ganz viel zu bieten.  


Donnerstag, Februar 16

[Rezension] Bridget Jones´Baby von Helen Fielding



Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstermin: 21. November 2016
ISBN-10: 3442486653



Bridget Jones hört sie schon seit einiger Zeit ticken: ihre biologische Uhr. Und auch ihr Bekanntenkreis wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass das Thema Nachwuchs langsam drängt. Und dann führt eine Abfolge chaotischer Ereignisse schließlich zu der großen Nachricht: Bridget ist schwanger! Allerdings nicht ganz wie geplant – und turbulent geht es prompt weiter. Bridget stolpert durch aufregende Monate voller gut gemeinter Ratschläge selbstgefälliger Mütter, voller Konfusion bei Ultraschalluntersuchungen und Geburtsvorbereitungskursen, voller Vorfreude, Verzweiflung und voller Käsekartoffeln. Und über allem schwebt die Frage: Wer ist der Vater?

Autor
Helen Fielding wurde in Yorkshire geboren, studierte Englische Literaturwissenschaft in Oxford und begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen tätig, darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen Bridget Jones schon bald die Leserinnen begeisterten. 1997 erschien der Roman “Schokolade zum Frühstück”, der sich rasch zu einem weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen eines Singles beschrieben. Auch mit den Fortsetzung des Kultbuchs, "Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns", "Verrückt nach ihm" sowie den Verfilmungen eroberte die Autorin ein Millionenpublikum. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und manchmal in Los Angeles.




Auf dem Cover sieht man auf baby-blauem Untergrund zum einen den Titel des Buches und der Autorenname und zum anderen eine weibliche, schwangere Silhouette. Der Gesamteindruck haut mich jetzt nicht vom Hocker, ist aber ganz hübsch gemacht. Meine Aufmerksamkeit hat ehr das riesige „Bridget Jones“ auf sich gezogen, was auch den größten Teil des Covers in Anspruch nimmt.


Ich oute mich: Ich liebe Bridget Jones. Ihre verquere Art mit ihrem Leben umzugehen, die Männer um sie herum, die sie wiederholt in Ausbrüche jeglicher Art stürzen und die Fettnäpfchen, die sich scheinbar unaufhaltsam um sie herum auftürmen bis sie irgendwann in diese hereintappt.

Da war es auch nicht groß verwunderlich, das ich dieses Buch lesen musste. Bridget ist halt eine von uns. Eine Frau mit Fehlern, Schwächen und einem endlosen Kampf gegen das ein oder andere Kilo zu viel.
Auch in diesem Buch hat sie mich nicht enttäuscht. Bridget wird schwanger und weiß zu allem Unheil nicht, wer der Vater ist, was natürlich – wie sollte es anders sein – wieder in einen Kampf der Giganten zwischen Daniel und Marc ausartet. Aber mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen.

Wie schon in den anderen Bridget-Romanen schreibt Helen Fielding wunderbar. Man kann ihren Schreibstil einfach weg-inhalieren, denn er passt einfach so gut zu diesen Büchern. Er ist locker, beschwingt, ohne mit Worten zu sehr ausschmücken zu wollen und doch durchzogen vom Witz, den man sofort als Bridgets charmant-chaotische Art wieder erkennt.

Auch Daniel, Marc und natürlich Bridgets Eltern sind wieder mit von der Partie und runden die Geschichte erst richtig ab. Ohne sie wäre es einfach nicht das selbe.

So sehr es mich auch gefreut hat wieder in das Leben dieser Charaktere eintauchen zu können, so sehr haben mich auch ein paar Kleinigkeiten gestört:
Zum einen spielt Bridget Jones´Baby thematisch zwischen „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“ und „Bridget Jones – Verrückt nach ihm“ und bietet somit keine überraschenden Neuigkeiten mehr, falls man „Verrückt nach ihm“ schon gelesen hat. Und zum anderen ist dieses Buch mit seinen 250 Seiten relativ kurz gehalten, womit der Handlungsspielraum recht begrenzt ist.

Diese Punkte sind auch der Grund für meine Bewertung. Denn obwohl ich mich unterhalten gefühlt habe und dieses Buch sicher für jeden Bridget-Fan eine tolle Lesezeit ist haben diese Punkte mein Leseerlebnis im Nachhinein geschmälert.

Nichts desto trotz: Bridget Jones ist einfach ein Original. Entweder man liebt oder man hasst sie. Und an meiner Liebe zu diesem Charakter hat dieser leicht enttäuschende Band nichts geändert.



Bridget Jones ist eine tolle Reihe, in die ich immer wieder gerne eintauchen möchte. Obwohl dieser Band für mich der schwächste ist, komplettiert er für mich doch die gesamte Reihe.  


Samstag, Februar 11

[Rezension] Moonatics von Arne Ahlert




Broschiert: 576 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 14. November 2016
ISBN-10: 3453318145



Hippies auf dem Mond
Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …


Autor
Arne Ahlert wurde 1968 in Lüneburg geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er lebte insgesamt mehrere Jahre in den USA, Kanada und Australien und ist regelmäßig, vorzugsweise in Asien, als Backpacker unterwegs. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen beschäftigt er sich mit Literatur, dem Lauf der Dinge und dem Sinn des Ganzen. Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg. Moonatics ist sein erster Roman.




Ein leuchtendes Hotel-Schild auf dem Mond, Krater und eine atemberaubende Aussicht auf die Erde – dies alles bietet das Cover zu Moonatics. Obwohl alles in Weiß- und Blautönen gehalten ist, finde ich dieses Cover wunderschön. Es ist stimmig in sich, unterstreicht den Titel und passt bei meiner Weltraum-Sterne-Liebe absolut in mein Beuteschema.


Wenn die Welt unbewohnbar wird, weil die Menschheit mit offenen Augen in ihr Verderben gerannt ist, liegt nichts näher als die Reise zum Mond anzutreten.
Nach einer Erbschaft hat auch Darian die nötigen Mittel um sich die Fahrt dorthin leisten zu können und begibt sich auf den Weg.
Darian war mir als Protagonist ehr fremd und ich bekam nur sehr langsam eine Verbindung zu ihm, was ich sehr schade finde, denn ich glaube mit einem Charakter, auf den ich mich mehr hätte einlassen können, würden einige Situationen noch besser aufgenommen werden.

Besonders die Situationskomik, die entsteht, wenn sich völlig verrückte Leute in der Zukunft auf dem Mond nieder lassen um die Hippiezeit wieder aufleben zu lassen. Gin Tonics, Haschisch und Partys sind Teil des alltäglichen Lebens und bringen die Vergangenheit in die Zukunft.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ahlert hat den schmalen Grad zwischen komplex geschrieben und dennoch unterhaltsam sein perfekt getroffen und erinnert mich vor allem wegen des intelligenten Gesamteindrucks stark an die Per Anhalter durch die Galaxis-Reihe.

Gut gelungen finde ich ebenso den Spiegel, den Ahlert der Gesellschaft mit seinem Buch vorhält, denn die Szenarien, die er aufstellt sind keinesfalls undenkbar: Ressourcenknappheit, welche die Existenz der Menschheit bedroht, das Wetter ist kein verlässlicher Faktor mehr und die Klimazonen verschieben sich ins Extreme. Was die Menschen oder zumindest der Teil der Bevölkerung die über das nötige Geld verfügen mit dieser Situation machen ist traurig und vermittelt schon jetzt ein Gefühl dafür, was kommen kann: Sie breiten sich auf einen anderen Planeten aus und lassen ihren Heimatplaneten sterben.

Alles in allem hat mir Moonatics sehr gut gefallen und ich hoffe nach dem abrupten Ende auf einen weiteren Teil zu dieser Geschichte.



Moonatics ist ein intelligent geschriebener, zukunftsdenkender Roman, der durch seinen stark humoristischen Charakter sehr unterhaltsam ist. Eine wunderbare Mischung aus Zukunftsvision und Retrogefühl.  


Dienstag, Februar 7

[Rezension] Das gelbe Dossier von M. Karagatsis


Gebundene Ausgabe: 640 Seiten
Verlag: Verlag der Griechenland Zeitung - Hellasproducts GmbH
Erscheinungstermin: 20. Oktober 2016
ISBN-10: 3990210157




„Das gelbe Dossier“ gilt als ein Meisterwerk der neueren griechischen Literatur. Für den bekannten Literaturkritiker Demosthenes Kourtovik handelt es sich dabei um „einen der besten griechischen Romane, die je geschrieben worden sind.“ Und Petros Markaris bezeichnet den Autor Karagatsis im Vorwort als einen „Meister der Erzählkunst“ – dem großen Nikos Kazantzakis ebenbürtig.
Der Inhalt:
Im Heute begegnet der Schriftsteller (und Ich-Erzähler) Karagatsis, der sich selbst als Romanfigur inszeniert, am Grab des Literaten Manos Tassakos einer geheimnisvollen Frau namens Maria. Sie vertraut ihm in der Folge ein gelbes Dossier mit persönlichen Materialien von und zu Tassakos an. Tassakos ist der eigentliche Protagonist des Werkes, der, wie wir zu Beginn des Romans erfahren, Selbstmord verübt haben soll. So entrollt sich auf einer zweiten Ebene – als Roman im Roman – der Knäuel des geheimnisvollen Lebens und Todes des Helden, der sich als skrupelloser und unmoralischer Ränkeschmied und Intrigant sowie leidenschaftlicher Liebhaber Marias entpuppt. Letztere wird als sein weibliches Alter Ego dargestellt, die ihm – im Positiven wie im Negativen – Gleiches mit Gleichem vergilt. Eine entscheidende Rolle in der Handlung nehmen auch der Mentor von Tassakos, der große, mit dem Nobelpreis dekorierte Literat Kostis Roussis und dessen Neffe Nikos ein, die beide ebenfalls in einem engen Verhältnis zu Maria stehen. Die Handlung wird in der Folge stetig mit neuen dramatischen Ereignissen aufgeladen, welche die Spannung durchgängig aufrecht erhalten.

Autor
M. Karagatsis, Pseudonym des mit dem Namen Dimitrios Rodopoulos 1908 in Athen geborenen und 1960 ebenfalls in Athen verstorbenen griechischen Prosaautors, ist im deutschsprachigen Raum weitestgehend unbekannt. Nichtsdestotrotz zählt er mit seinem – angesichts seiner nur 52 Lebensjahre – bemerkenswert reichhaltigen Werk zu den bedeutendsten und einflussreichsten griechischen Erzählern des 20. Jahrhunderts. Es umfasst unter anderem 15 Romane und mehrere Erzählbände, Theaterstücke und Essaysammlungen.


Optisch passend zum Titel ist ein gelber Ordner auf dem Cover abgebildet. Auf diesem liegt ein Füller, aus dem Blut statt Tinte zu kommen scheint. Auch wenn mir das Cover nicht so zusagt, so ist es doch passend zum Buch gewählt und damit recht ausdrucksstark.


Karagatsis, der eines Tages an das Aktenmaterial Tassakos´ kommt, fängt an dessen Selbstmord zu begreifen und wird zum Ermittler in diesem Fall. Durch seine Sicht auf die Dinge erfährt der Leser viele Details, zeitgleich mit Karagatsis und man fängt an mitzurätzeln, was mir sehr gut gefallen hat.
Überhaupt diesen Blick auf den eigentlichen Protagonisten Tassakos, dessen Leben genauestens unter die Lupe genommen und rekonstruiert wird wie das Dossier in die Hände Karagatsis´ gelangt ist, bilden ein spannendes Handlungsfeld.

Leider, zu meinem Nachteil musste ich mich erst einmal ein wenig dazu durchringen soweit zu lesen, das ich dieses Handlungsfeld und die spannenden Parts erkunden konnte. Denn ein ehr emotionsloser Schreibstil verbunden mit einer sehr langen Einführung in die Charaktere und ihre jeweiligen Verbindungen zueinander machten den Einstieg in das Buch recht schwerfällig.

Ebenso führten lange Dialoge dazu, manchmal lieber ein anderes Buch in die Hand nehmen zu wollen.
Jedoch wurde mein Durchhalten belohnt. Ich las einen Roman mit Charakteren, die eine enorme Tiefe haben und in ihrem Handeln absolut authentisch wirken.
Einen Roman, dessen Autor sich verschiedenster stilistischer Mittel zu nutze macht um dem Leser ein vielschichtiges Leseerlebnis zu bereiten und nicht zu vergessen die verschachtelte Art, eine Geschichte in einer Geschichte zu verpacken.

Letzten Endes blicke ich positiv und zufrieden auf „Das gelbe Dossier“ zurück und bin froh, das mich meine anfängliche Meinung nicht dazu bewogen hat das Buch aufzugeben.



Dieses Buch ist keine leichte Kost und auch kein Roman für zwischendurch. Karagatsis´Werk benötigt Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen von seinem Leser, belohnt diesen aber letzten Endes mit einer großartigen Geschichte und Charaktertiefe, die seinesgleichen sucht.


Sonntag, Februar 5

[Rezension] Ich wollte nur, dass du noch weißt von Emily Trunko



Gebundene Ausgabe mit Folienprägung, abgerundeten Ecken und Leseband : 192 Seiten
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 13. Februar 2017
ISBN-10: 3785586086



Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?

Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.

In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.

„Dieser Blog, gefüllt mit fremden Geheimnissen, ist eine regelrechte Sucht!“
Cosmopolitan

Autor
Emily Trunko ist eine faszinierende Sechzehnjährige aus der Kleinstadt Copley in Ohio. Mit elf hat sie einen Blog namens On Emily’s Bookshelf ins Leben gerufen, in dem sie Bücher rezensiert hat, und mit vierzehn begann sie das Clover Chain Project, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Teenager mit ähnlichen Problemen zusammenzubringen, worauf sogar die regionale Presse aufmerksam wurde. My Dear Blank wurde geboren aus Emilys eigenem Notizbuch voller Briefe, die niemals abgeschickt werden sollten, und ist inzwischen eine Internetsensation.


Auf dem weißen Untergrund ist etwas abgedruckt, was stark an eine Sonne erinnert. Diese ist allerdings in Blau gehalten und ihre Strahlen setzen sich aus vielen bunten, verschieden geformten Schnipseln und Strichen zusammen. Alles ist nicht exakt rund oder gleichmäßig sondern hat -genau wie die Schriftart, die für den Titel sowie die Autorennamen verwendet wurden- den Charakter, als wäre es von Kindern ausgeschnitten und zu einer Collage zusammengeklebt worden.
Ebenso wie das Cover sind auch die einzelnen Seiten des Buches gestaltet. Jede anders und auf seine eigene Weise. Und doch bilden sie zusammen ein wunderbares Potpourri, welches zusammen eine tolle Wirkung erzielt.


Als ich von diesem Buch gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen. Die Gründe waren vielseitig. Zum einen war es schiere Neugier. Ich wollte wissen, was hinter diesen Briefen steckt, wollte erfahren, was andere Menschen nur dem anonymen Internet anvertrauen und was sie schon immer sagen wollten, aber nie zu sagen gewagt haben. Ich habe mich gefragt, ob man so persönliche Dinge als völlig fremder Leute nachvollziehen kann und wie dieses Konzept der einzelnen Briefe wohl in einem Buch funktionieren kann.

Schon bei dem Vorwort wird die Autorin sehr persönlich. Sie beschreibt ihren Werdegang mit ihrem Blog und wie sie dadurch ihren Freund kennengelernt hat. Was es ihr bedeutet diese ganzen Briefe zu bekommen und sie verwahren zu dürfen.
Die einzelnen Briefe sind grafisch toll aufgearbeitet und thematisch grob sortiert, so das man von einem Brief zum nächsten schon in einer gewissen Grundstimmung ist und sich so auch mehr auf das emotionale einlassen kann.

Über den Inhalt kann ich gar nicht viel sagen, denn jeder Verfasser beschreibt andere Gefühle, umschreibt seine Geheimnisse mit anderen Worten oder nutzt eine Sicht auf die Dinge, auf die man selber nicht gekommen wäre.
Seine Liebe zu jemand anderem mit der Liebe zwischen Batman und Deadpool zu vergleichen, die aus völlig verschiedenen Welten kommen ist hier ein Beispiel, das mir stark im Gedächtnis geblieben ist.
Wieder einen ganz anderen Brief werde ich wohl nie wieder vergessen. Er ist von einer Person die sich direkt zu Anfang bei seiner großen Liebe entschuldigt, die er vermutlich nie kennenlernen wird, da er nicht mehr lange zu leben hat. Diese Person umschreibt völlig normale Wünsche, wie zusammen einzukaufen oder sich für „komische Dinosauriergeräusche“ in der Nacht zu entschuldigen als etwas, das er gerne mit dieser Liebe hätte teilen wollen. Beim Lesen hatte ich Tränen in den Augen.

Einige Einsendungen, die für „Ich wollte nur, dass du noch weißt...“ verwendet wurden sind witzig, andere tief ergreifend, liebevoll, traurig oder auch verzweifelt. Aber eins haben sie alle gemeinsam: Sie sind sehr emotional und bewegen den Leser zum nachdenken.

Nach diesem Buch bin ich zwar nicht klüger, aber ich habe in manchen Dingen eine andere Sicht und zumindest den Vorsatz, mich in Zukunft öfter zu fragen, wie das was ich sage oder mache wohl auf andere Menschen wirkt und was es sie fühlen lässt. Denn einen Nebeneffekt hat die Anonymität der Verfasser auch: Jeder hätte diese Briefe schreiben können. Der Nachbar, der immer grüßt, wenn er mit dem Hund geht, die Mutter, die mit ihrem Kind auf dem Spielplatz spielt oder der in sich gekehrte Jugendliche, der musikhörend in der Stadt an einem vorbei geht.

Nach Beenden des Buches habe ich mir das Cover und die Aufmachung noch einmal angeschaut: Viele kleine, verschieden gefärbte Sprenkel, die ein wunderschönes Bild ergeben. Auch wenn hier und da mal etwas nicht perfekt ist, so gehören sie doch zum Ganzen und sind besonders.



„Ich wollte nur, dass du noch weißt...“ ist ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen der Menschen. Geheimnisse und Gefühle, die sie niemandem anvertrauen und sich doch von der Seele geschrieben haben zeigen wie wichtig es ist auch einmal darüber nachzudenken, was in den Leuten um sich herum los sein könnte.  


Montag, Januar 30

[Rezension] Trinity – Verzehrende Leidenschaft von Audrey Carlan



Broschiert: 432 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erscheinungstermin: 2. Januar 2017
ISBN-10: 3548289347



Ein neues Leben. Eine große Liebe. Eine tödliche Gefahr. Der erste Band der Trinity-Serie.
Ich liebe dich. Ich will dich. Ich werde dich nie verlassen. Beim Gedanken an diese Worte bekommt Gillian Callahan Panik. Jahrelang wurde sie von ihrem gewalttätigen Ex-Freund misshandelt. Jetzt ist sie frei und arbeitet für Safe Haven, die Hilfsorganisation, der sie ihre Rettung verdankt. Das Thema Männer hat sie abgehakt. Bis sie bei einer Konferenz den Vorsitzenden von Safe Haven, Chase Davis, kennenlernt. Der attraktive Milliardär ist so sexy, dass Gillian schwindelig wird. Außerdem bekommt er immer, was er will – und er will Gillian. In ihr kämpfen Lust und Angst gegeneinander. Wird sie Chase vertrauen können? Ist sie bei ihm wirklich sicher? Und wie gefährlich ist ihre dunkle Vergangenheit?
Audrey Carlan ist zurück. Nach ihrem Mega-Bestseller Calendar Girl folgt nun eine weitere Erotikthriller-Serie voll von Sex, Leidenschaft, Liebe und Nervenkitzel.
Carlan schreibt authentisch und detailreich, ohne dabei an Spannung zu verlieren – dabei verknüpft sie ernste Themen mit einer mitreißenden Story. Ein fesselnder Roman, der Lust auf mehr macht!


Autor
Audrey Carlan schreibt mit Leidenschaft heiße Unterhaltung. Ihre Romane veröffentlichte sie zunächst als Selfpublisherin und begeisterte damit eine immer größere Fangemeinde, bis Waterhouse Press sie unter Vertrag nahm. Ihre Serie »Calendar Girl« stürmte die Bestsellerlisten von USA Today und der New York Times und wird als das neue »Shades of Grey« gehandelt. Audrey Carlan lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kalifornien.


Schon die Cover der Calender Girl-Reihe konnten mich für sich gewinnen, doch das Design dieser Reihe übertrifft dies um Längen.
Auf mattem, schwarzem Untergrund, der sich leicht gummiert anfühlt ist hier eine gelbe Blume abgebildet. Sie ist hochglänzend gehalten und hebt sich hübsch vom Hintergrund ab. Der Buchtitel wirkt, als wäre er aus der Blume ausgestanzt.
Farbkleckse und heruntertropfende Farbe der Blume lassen das Bild sehr modern wirken. Das die folgenden Bände dieser Reihe in anderem Farbschema, aber gleichem Muster wiederkehren, gefällt mir sehr gut und macht im Regal zusammen am Ende bestimmt ein schönes Bild.


„Manchmal lese ich einfach auch gerne mal sowas.“ ist wohl der Satz, den ich am häufigsten über dieses Buch gesagt habe. Das soll keineswegs vollkommen negativ sein, es ist einfach eine Zusammenfassung dessen, was mir dieses Buch gegeben hat und was ich erwartet habe.

Aber dies noch einmal ausführlicher:
Nimmt man Trinity zur Hand, sollte man wissen, worauf man sich einlässt. Es ist ein Buch aus dem Erotikbereich bzw. der Frauenunterhaltung, gut vergleichbar mit Calender Girl und Shades of Grey oder ähnlichem.

Geht man aber eben mit diesen Gedanken im Hintergrund an diese Geschichte, findet man einen guten Reihenauftakt, der spannend und leidenschaftlich ist und bei dem mir die Protagonisten gefallen.

Über Gillian hat man an dieser Stelle schon ein wenig mehr erfahren. Sie hat eine bewegte Vergangenheit und ich fand ihre Stärke und ihr Selbstvertrauen wirklich großartig.
Chase hat etwas Geheimnisvolles was ihn umhüllt, was vielleicht auch daher rührt, das man noch nicht so viel über ihn erfahren hat, wie über Gillian.

Audrey Carlan hat einen derben, aber deshalb nicht weniger flüssig lesbaren Schreibstil, der gut zu dieser Art Buch passt. Es wird kein Blatt vor den Mund genommen und dümmliche Umschreibungen kommen hier nicht so häufig zu Tage, wie ich sie in manch anderen Büchern schon gelesen habe.

Leider – und das ist der Knackpunkt an dieser Geschichte – findet sich auch in Trinity nicht wirklich etwas neues. Alles wirkt wie schon einmal gelesen oder zumindest im Ansatz schon einmal angedacht. Aber ok, das Rad neu erfinden wird wohl kein Autor mehr.



Trinity ist ein genretypisches Buch, das mich gut unterhalten hat. Wer die Calender Girl-Reihe mochte wird sich sicher auch in Trinity wohl fühlen und ich glaube, nach diesem Reihenauftakt kann man auf eine gute Fortsetzung hoffen.